Prof. Jan R. Krause: Wir haben uns abtrainiert, in der Sprache der Menschen zu sprechen.
Shownotes
Die Baubranche baut die Welt. Aber wie redet sie darüber? In der ersten Folge von „Bau keinen Scheiß" sprechen Yannick und Marvin mit Prof. Jan R. Krause über genau das: Anspruch trifft Realität. Was kann die Baubranche von Kommunikation lernen? Und was kann Kommunikation von der Baubranche lernen? Jan R. Krause kennt beide Welten wie kaum ein anderer. Als Professor für Architecture Media Management an der Hochschule Bochum, ehemaliger Head of Marketing bei Eternit AG und 1. Vorsitzender des Deutschen Werkbunds bringt er Perspektiven mit, die sitzen. Ehrlich, direkt und auf Augenhöhe.
„Bau keinen Scheiß" ist ein Podcast von Kalzip und EBERLE & WOLLWEBER.
Kalzip ist führender Hersteller von Aluminium-Dach- und Fassadensystemen und steht seit Jahrzehnten für Innovation, Qualität und Architektur, die bleibt. EBERLE & WOLLWEBER ist eine Werbe- und Kreativagentur aus Koblenz, die den Mittelstand mit Kommunikation bewegt, die wirkt.
Gastgeber sind Yannick Gouder de Beauregard, Marketing Manager bei Kalzip, und Marvin Schenk, Geschäftsführender Gesellschafter von E&W und KI Trainer. Zwei, die wissen, wie Kommunikation geht. Und keine Angst haben, das auch zu sagen.
Transkript anzeigen
00:00:03: Ja, hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast Bau Kein Scheiß.
00:00:07: Ich freue mich richtig darauf.
00:00:10: Ja also alleine diese Ideen podcast zu machen.
00:00:13: jetzt ist es real ich bin Janik de Borrega.
00:00:16: Ich bin Marketing Manager bei KALZIP.
00:00:21: wir stellen so Dächer und Fassaden aus Aluminium her Und ich freu mich dass wir zusammen mit Marvin ... das Ganze hier starten können.
00:00:30: Ja, stelle dich vielleicht gerade einfach mal selber vor!
00:00:31: Das mache ich.
00:00:32: Ich freue mich auch sehr.
00:00:34: Da hat man glaube schon eine ganz nette Idee... ... wir zwei Quasselstrippen mal ein Podcast aufzunehmen.
00:00:40: Ja Marvin Schenk unbedingt aber nur Marvin Schasse Siedsen.
00:00:43: Das ist auch wichtig an der Stelle mal hier zu sagen.
00:00:45: Also jeder der mich mal sieht hört bitte immer duzen.
00:00:48: Schön dass wir diesen Podcast machen heute zum allerersten Mal.
00:00:53: Deswegen gibt es jetzt ein paar Intro-Worte, bevor wir dann auch inhaltlich reingehen mit unserem späteren Gast.
00:01:02: Aber wir dachten zum Start dürfen wir doch mal was noch erzählen wie das hier entstanden ist, worüber wir so sprechen und dann wird's in den weiteren Folgen immer interessante Gäste geben.
00:01:11: Wir starten heute direkt mit einem rein und werden über Und wo.
00:01:19: drüber reden wir denn eigentlich, Janik?
00:01:21: Also unser Podcast heißt ja Bau kein Scheiß.
00:01:23: Da steckt da schon alles drin eigentlich.
00:01:26: Primer geht es ja jetzt erstmal darum um Kommunikationen.
00:01:29: Wir beide sind ja Kommunikatoren.
00:01:31: Ich wiederum bin jetzt ja schon sehr behaftet in der Baubranche selbst Du eher den Blick von außen durch die Agentur, Kommunikationsagentur.
00:01:42: Wir beide sind seit twenty-einzwanzig, arbeiten wir zusammen.
00:01:46: Haben uns auch beide wirklich so PöA-Pö nach oben wachsen sehen was als auch echt spannend zu sehen ist.
00:01:54: und jetzt sitzen wir hier in dem Podcast.
00:01:57: Wir kamen einfach auf die Idee.
00:01:59: Es gibt viele Podcasts, auch mittlerweile bei uns in der Baubranche.
00:02:02: Ich selber höre auch gerne Janine zum Beispiel, also Kitty Bob oder die Alex Busch mit dem Architektur-Touristen.
00:02:11: Unbezahlte
00:02:11: Werbung?
00:02:12: Unbezahlte
00:02:12: Werbungen im Übrigen.
00:02:13: aber selber hatten gerade noch so ein bisschen die Idee.
00:02:19: was kann man darüber hinaus dann noch machen gerade aus unseren Fachbereichen halt raus Und da war halt eben dann diese Idee, machen wir doch einfach den Podcast zusammen.
00:02:29: Jetzt sitzen wir hier.
00:02:30: jetzt haben auch schon den ersten Gast.
00:02:32: also es ging ja relativ schnell finde ich mega.
00:02:39: Einfach mal machen!
00:02:40: Ich glaube auch das ist wichtig in unserer Branche ob jetzt Kommunikation oder Baubranche.
00:02:45: In manchen Bereichen sollte man nicht noch auf zu viele Dinge warten, sondern gewisse Dinge einfach mal anstoßen und einfach mal loslegen.
00:02:54: Das haben wir jetzt hiermit gemacht – so viel Vollaufzeit war nicht.
00:02:56: Ich glaube, wir waren relativ schnell mit dem Namen am Start, wo wir beide mit happy sind weil Kommunikation ist ja nicht immer nur zu eintönig und sollte nicht zu streng sein, sondern auch ein bisschen lockerer.
00:03:10: ich glaube da sind wir beides Typen für wie als Agentur oder ihr als Unternehmen.
00:03:15: Deswegen haben uns auch so gesucht und gefunden, hätte ich gesagt weil das Zwischenmensch ist letztendlich auch wichtig in egal welchem Bereich.
00:03:23: aber Kommunikation muss gelebt werden, muss mit Leben gefüllt werden und wer macht es?
00:03:26: Das machen die Menschen letztendlichen.
00:03:29: von daher bin ich froh dass wir heute hier rein starten.
00:03:32: ja ich auch brauchen wir gar nicht viel, glaube ich um uns rum jetzt weiterreden.
00:03:40: Die Hörer die warten wahrscheinlich von sehnsüchtig auf den Gast.
00:03:43: wer ist es denn?
00:03:45: und Ich verbinde sehr viel mit ihm.
00:03:48: Wir kennen uns jetzt auch schon über ein Jahr kennengelernt über Dachkult unserer unserem Verband in dem wir dazugehören Und die Initiative wird halt eben auch durch ihn ja begleitet, er führt immer durch die Ruftop Talks zusammen mit der Petra Schumacher und vielleicht weiß der ein oder andere jetzt auch schon wer es ist.
00:04:13: Der eine oder andere Architekt bestimmt und ja gerne also stelle ihn einfach mal vor herzlich willkommen!
00:04:22: Unser erster Gast heute ist Professor Buchautor Konferenz Moderateur Akademie-Leiter Werkbund Vorsitzender und irgendwo dazwischen findet er offenbar auch noch Zeit eine KI Kolumne zu schreiben.
00:04:31: Jan Erkrause, der Mensch ist entweder sehr organisiert oder schläft wirklich nicht.
00:04:36: Bevor er in die Wissenschaft wechselte war er fünfzehn Jahre lang Head of Marketing bei Ethernet und danach vier Jahre in der internationalen Strategieentwicklung bei Sto, SE & Co KG.
00:04:45: Wer also weiß wie die Baubranche tickt und wie sie redet oder eben manchmal leider nicht redet dann ist es dieser Mensch hier.
00:04:51: Er schreibt Bücher moderiert internationale Konferenzen sitzt in Jury's schreibt seit zwei tausend vier zwanzig eine monatliche KI Kolumne im DBZ-Magazin und hat Architektur in Braunschweig, Zürich und Wien studiert.
00:05:02: Jan, herzlich willkommen bei Baukeinscheiß.
00:05:04: Schön dass du da bist!
00:05:05: Und vielleicht verrätst du uns heute auch ganz exklusiv wofür das R in deinem Namen steht?
00:05:12: Ja vielen Dank für die Einladung und die ausführliche Anmoderation.
00:05:15: Da war ja alles dabei.
00:05:18: Ich freue mich auf das Gespräch aber eins kann ich heute nicht verraten woför das r steht weil das wissen doch nicht mal meine Master Studenten.
00:05:27: Also wirklich
00:05:28: ein Top Secret, aber schade.
00:05:30: Ja gut!
00:05:31: Dann dürfen wir weiter spekulieren und ja uns selbst unsere Welt darum schaffen.
00:05:38: Es gab ja schon so ein paar Ideen von Janik wofür es stehen könnte Aber dann lassen was heute unbeantwortet, aber ich glaube wir haben viele spannende Fragen die wir heute dann doch klären können rund um das Thema Kommunikation in der Baubranche Und wie ich eben verlesen habe bist du da glaube ich ein perfekter Gast für Und deswegen wird es viele spannende Sachen sicherlich geben.
00:05:57: Auch wenn das nicht verraten wird, wofür das R steht, haben wir glaube ich inhaltlichen Tiefgang
00:06:01: heute.
00:06:01: Ja absolut!
00:06:03: Wir freuen uns sehr dass du heute da bist und auch der erste Gast ist in unserem Podcast den wir auch heute dann starten und von der Seite her the stage is yours also cooler kanns glaub ich nicht werden.
00:06:18: Ich denke auch Deswegen starten wir direkt mal rein.
00:06:21: Janik, ich glaube du fandest eine Frage sehr spannend.
00:06:24: Die nehmen wir direkt zum Einstieg und dann schauen wir mal dass wir hier in den lockeren Blausch kommen.
00:06:28: Ja also ich kenne Jan ja jetzt auch schon ein bisschen länger.
00:06:34: Wir haben so ein bisschen über dieses Thema ja philosophiert und kamen eigentlich relativ schnell darauf.
00:06:39: Dieses Thema ist ideal für Jan, also es ist kein Hochglanzformat, kein Marketing-Plapplar und das ist halt eben auch so ein Versprechen.
00:06:48: und da würde mich halt eben interessieren wie siehst du das?
00:06:51: Wie siehst Du Kommunikation gerade auch in der Baubranche?
00:06:57: was sind eher diese Do's und die Don'ts?
00:07:02: Ich glaube, Kommunikation in der Baubranche ist ein Thema das enorm an Bedeutung gewinnt und wir haben vor In den twenty-fünf Jahren, diesen Masterstudiengang Architektur Media Management gegründet.
00:07:18: Damals war es bei der Gründung verstärkte Idee, Architektor zu vermitteln in die Öffentlichkeit.
00:07:27: In den zwanzig Jahre ist aber viel passiert und inzwischen erleben wir dass das Kommunikationsmanagement im Planungs- und Bauprozess an Bedeutung gewinnt und darauf bereiten wir mit dem Masterstudium genauso vor.
00:07:43: Spannend, von daher lasst uns mal direkt da auch ein Thema reingehen.
00:07:48: Da du ja viel unterwegs bist mit deinen Studierenden.
00:07:52: Also direkt eine Frage ich bin gespannt ob du da was hast in die Richtung?
00:07:56: Was ist denn die größte kommunikative Sünde, die du in deiner Karriere beobachtet hast?
00:08:04: Die größte kommunikative Sünde ist seitens der Architekten meiner Berufsgruppe, dass wir uns seit Beginn des Studiums abtrainiert haben in der Sprache der Menschen zu sprechen.
00:08:20: Wir haben uns ein Architektensprech antrainiert.
00:08:24: Was andere Treppe nennen?
00:08:25: Denn wir Vertikalerschließung.
00:08:27: Damit kann man natürlich keinen berühren und davon gibt es ganz viele Beispiele, über die wir sprechen können.
00:08:34: Wo wir erleben dass die Sprache der Architektinnen und Architekten wo man sich schnell so handelseinig ist und sagt ja ist echt eine gute Kiste.
00:08:44: Da freuen sich Architekten dann immer wenn die Kiste so richtig gut geworden ist.
00:08:51: Wenn alle Details weg detailliert sind und so die reine Form übrig geblieben.
00:08:57: Und ich glaube, wir müssen wieder stärker über das Leben in der Kiste sprechen und nicht nur über die reine Form der Keste.
00:09:06: Passt eigentlich perfekt ja auch zu diesem Thema.
00:09:09: Also Anspruch, Trivrealität – es ist ja immer so ein Thema.
00:09:14: Wir von der Herstellerseite erleben das ja auch wenn wir dann Rückfragen von Architekten bekommen.
00:09:20: Warum habt ihr das, dass und das nicht auf der Webseite?
00:09:23: Dann sage ich auf der anderen Seite... Schwierig geht halt nicht.
00:09:26: Sonst verlier ich irgendwie eine Suchrelevanz, die Reichweite bei Google und da ist halt eben auch so ein bisschen.
00:09:34: die Frage an dich wo klafft denn die Lücke in der Baupranche gerade da auseinander?
00:09:39: Was ist der Anspruch und was ist im Endeffekt die Realität?
00:09:42: und wo trifft es aufeinander und kollidiert quasi auch?
00:09:47: Ja, wir haben ja aus anderen Marketing und Management Bereichen immer diese Formel why how what kennengelernt.
00:09:55: Und wir sprechen immer über das Wort was haben wir da gemacht?
00:10:00: Wir sprechen zu wenig über das wozu welche Räume erzeugen wir dafür, welche Lebensräume errichten wir.
00:10:12: Welche Lebensmöglichkeiten eröffnen wir mit diesen Räumen?
00:10:15: Ich glaube, wir müssen stärker darüber sprechen was da alles möglich ist diese Möglichkeiten-Räume in der Architektur die Atmosphären wozu wir das Ganze machen und nicht nur was wir gemacht haben wie wir es gemacht haben.
00:10:28: Eigentlich könnte es ganz einfach sein, aber das fehlt manchmal so schwer.
00:10:32: Ja, das stimmt!
00:10:36: Das ist so.
00:10:36: Aber ja trotzdem... also witzig eben die Sache nochmal mit der Vertikale Schließung und so weiter.
00:10:41: ich meine wir haben uns jetzt auch schon ein paar mal getroffen.
00:10:44: zu der Frage von vorhin Ja, das hast du schon oft erwähnt.
00:10:47: Ich muss da auch mal ein bisschen schmunzeln an jemanden der ja in der Kommunikation unterwegs ist und immer schauen muss okay wie erreichen wir dann die Zielgruppe?
00:10:55: Und es ist schon immer so sehr spannend.
00:10:56: ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht vorher dass Architekten vielleicht so sprechen.
00:10:59: aber durch die Gespräche die wir jetzt auch schon hatten finde ich das immer sehr interessant weil ja auch wir als Marketingmenschen auch immer schauen müssen wann sprechen wir zu weit weg von der Zielgruppe, dann müssen wir ins Detail gehen in welchen Bereichen und wann versuchen wir eher eine breitere Masse abzudecken weil ja auch gerade für manche Unternehmen es mehrere Zielgruppen gibt.
00:11:22: Und das ist vielleicht auch so ein spannendes Thema auch in der Kommunikation.
00:11:26: wenn wir jetzt an zum Beispiel Unternehmen denken wie CalZIP die als Zielgruppes unter anderem Architekten haben aber eben auch Verleger ist es immer schwierig da den Spagat zu schaffen wie man die Zielgruppem dann unterschiedlich erreicht.
00:11:39: hast du da vielleicht irgendwie ein paar Tipps, wie du es angehen würdest was da ein spannender Ansatz sein könnte so dass man nicht ja manche auf der Strecke verliert und nur zu sehr in eine Richtung kommuniziert.
00:11:53: Ja, ich glaube es ist schon gut täglich diesen Perspektivwechsel zu üben und zu sehen dass man die Zielgruppen in ihrer Sprache anspricht ohne sich anzubiedern.
00:12:05: Und vor allen Dingen natürlich widerspruchsfrei.
00:12:08: Ich glaube wir können das gleiche mit unterschiedlichen Worten sagen und Qualitäten vermitteln an unterschiedliche Zielgruppen in ihrer Sprache, aber es muss immer um dieselben Qualitäten gehen.
00:12:21: Und darf sich nicht plötzlich widersprechen?
00:12:25: Ja, sehr gut gesagt!
00:12:27: Ich finde trotz aller Verschiedenheit merkt man auch viele Gemeinsamkeiten zwischen Verarbeitern und Architekten – auch wenn gegenseitig das nie zugegeben werden würde.
00:12:42: Es gibt ja viele Architekten, die haben auch eine handwerkliche Biografie.
00:12:45: Die haben vorher Maurer oder Zimmermann oder Tischler gelernt oder ähnliches Und es gibt eine ganz große Affinität zum Handwerk.
00:12:53: Wir haben alle unser Baustellen-Praktikum gemacht, wir lieben es Beton zu riechen.
00:12:58: Wir lieben das Hölzer zu streicheln Oberflächen zu bearbeiten.
00:13:03: der Modellbau hat in der Architektur Produktion und Entwicklung im Entwerfen auch immer noch einen großen Stellenwert neben dem digitalen Modell.
00:13:14: Immer da wo es räumlich wird, immer da die Frage entsteht wie kommt Kaltzip um die Ecke.
00:13:23: Da beginnt uns das Material, das Handwerk in der Prozess ganz stark zu interessieren.
00:13:30: Ja spannend jetzt auch das mal interessant zu hören also dass auch dieses Handwerk an sich, dass auch gerade Architekten es super interessant oder wichtig finden.
00:13:40: für die Arbeit sehe ich glaube ich auch so.
00:13:42: ja auch in der Kommunikation ist generell wichtig, dass man sich damit auch mal auseinandersetzt.
00:13:48: Was man da macht für wen man kommuniziert ist versuchen wir auch immer.
00:13:51: als Agentur und jetzt warst du ja letztendlich in vielen Bereichen unterwegs habe das eben im Intro verlesen.
00:13:57: ich glaube fünfzehn Jahre Ethernet dann STO und dann Professor.
00:14:01: was hatte ich denn dieserzeit mehr über Kommunikation gelehrt?
00:14:05: die Industrie oder eher die Wissenschaft?
00:14:07: Oder es ist ein Mix aus Beiden?
00:14:10: Ach, das lief ja all die Jahre parallel.
00:14:12: Ich habe die Professurjahre seit vor rund zwanzig Jahren also parallel zu meiner Kommunikationsstätigkeit bei Etanid damals bekommen und es war eigentlich immer ein toller Ausgleich, eine tolle Balance einerseits in der Praxis zu gucken wie wird heute kommuniziert?
00:14:32: Das sozusagen diese Learnings aus der Praxis mitzunehmen, die Lehre dann dort aber viel experimenteller anzusetzen mit den studierenden Dinge auszuprobieren, auch in Masterthesen wissenschaftlich zu untersuchen und das wieder zurückzubringen die Praxis.
00:14:49: Das finde ich ein fantastisches Privileg einen tollen Loop diese Verbindung aus Lehre Forschung und Kommunikationspraxis und Management.
00:14:59: Und davon können die Studierenden stark profitieren und davon haben, glaube ich auch die Unternehmen stark profitiert, die ich begleitet und beraten habe.
00:15:08: Und dann natürlich passen zu dem Thema wir sitzen ja hier bei Bau kein Scheiß!
00:15:13: Da müssen wir natürlich die Frage stellen jetzt bist du schon lange am Start in den Bereichen was mitten drin bis mittendrin.
00:15:19: hast Du denn selbst schon scheiß gebaut in Deiner Laufbahn bisher?
00:15:28: Ach, das bleibt ja nicht aus in so einem komplexen Geschäft wie Architektur und Kommunikation.
00:15:33: Und gerade deswegen brauchen wir Kommunikations um das gut zu begleiten und auszugleichen also insbesondere an der Hochschule.
00:15:43: über meinem Seminarraum steht dieses ist der Ort mit der Chance viele Fehler zu machen wie möglich in kurzer Zeit und die zu erkennen und dann zu korrigieren.
00:15:57: Deswegen mag ich eigentlich auch den Titel eures Podcasts und freue mich erst zu sein, der sprechen darf.
00:16:05: Weil das muss auch die Aufforderung die Einladung sein Fehler zu machen ja?
00:16:11: Und sie aber schnell zu bemerken einzugestehen oder zu korrigieren.
00:16:16: in der Kommunikation ist es einfacher als im Bauen.
00:16:20: Das stimmt
00:16:21: Ja, ja vorbei wenn man einmal so ein ein Fehler gemacht hat, der vielleicht so aufgrund der Social Media ausufert.
00:16:29: Dann wird es auch schwierig den wieder einzufangen.
00:16:31: aber prinzipiell ja auf jeden Fall das ist definitiv so.
00:16:35: Ja also ich glaube Fehlerkultur ist ja auch überall was wichtiges Spannendes Thema.
00:16:39: deswegen finde ich das sehr guten Ansatz mit dem Satz den ihr da stehen habt.
00:16:45: weil sehe ich auch so, gerade in der Kommunikation.
00:16:46: Klar jetzt hast du eben gesagt im Bauen ja wenn man sich jetzt mal ganz einfach denkt wird was gebaut da sind diverse Fehler drin.
00:16:52: nicht dass man am schlimmsten Fall das wieder abreißen muss in Sachen Nachhaltigkeit wäre es sehr auch nicht so schön.
00:16:57: aber gerade in die Kommunikationsmerk' ich auch in meinem Bereich.
00:17:01: natürlich passieren Fehler und dann geht's darum wie man damit umgeht ob es dann jetzt in Richtung der Zielgruppe ist auch untereinander im Team.
00:17:09: deswegen finde ich das sehr gut.
00:17:11: Fehler Kultur.
00:17:12: Es ist wichtig, dass man sowas verzeiht und dann aber auch wie du sagst entsprechend anpasst.
00:17:17: daraus lernt.
00:17:19: Gehe ich voll mit!
00:17:20: Absolut ganz wichtig.
00:17:22: Ja
00:17:23: und der beste Weg Fehler zu vermeiden ist natürlich früh miteinander zu sprechen.
00:17:27: ja also wenn wir mit Architekten Handwerkern Industrie frühzeitig miteinander sprechen Wenn wir das wertvolle Know-how aus den verschiedenen Disziplinen frühzeitig zusammenbringen Dann können wir Fehler vermeiden.
00:17:41: Ja, ich glaube das Hauptproblem ist ja dass unsere Planungs- und Bauprozesse vielfach immer noch so linea ablaufen.
00:17:49: Erst wird geplant dann wird detailliert, dann wird materialisiert und dann wird gebaut.
00:17:54: Und das muss natürlich alles viel früher eigentlich schon in Leistungsphase zwei zusammenrücken.
00:18:02: Dann kriegen wir wirklich gute neue Qualitäten hin wenn die Industrie ihr ganzes Know-how zur Verfügung steht, auch mal das Unmögliche möglich macht.
00:18:16: Ihr kennt diese Vorliebe von Architekten und Architekten auf die Regenrinne zu verzichten oder sie zumindest so integrieren in die Gebäudehülle, dass man einen nahtlosen Übergang hat von Dach zur Fassade.
00:18:28: Das entspricht dann wieder nicht den Dachdecke-Richtlinien funktioniert.
00:18:31: aber und wenn man da gute Handwerker hat und Leute aus der Industrie, die auch wissen das das geht und die das mitgehen, kann man gemeinsam viel Freude haben und ganz wunderbare Qualitäten produzieren.
00:18:46: dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
00:18:48: tatsächlich, ja.
00:18:49: Dem ist wirklich so und im Endeffekt wird man dadurch auch besser.
00:18:53: also man lernt ja auch extrem dadurch Dinge neu auszuprobieren.
00:18:57: und bei uns ist es ja auch oft so dass gerade auch die Architekten uns in eine gewisse Ecke rein bringen in der wir vorher vielleicht gar nicht waren oder vielleicht auch gar nicht drüber nachgedacht haben, dass das hätte was sein können für uns.
00:19:13: Also organische Formen mit einem industriellen Steffalz zu machen hatte vor dreißig Jahren jeder gesagt ihr habt sie doch nicht mehr alle bis dann Zahadid kam und sagte ihr macht das jetzt für mich und ich zeige euch wie es geht!
00:19:25: Und dann haben wir's halt gemacht und es hat funktioniert und es hält bis heute und sieht bis heute einfach toll aus.
00:19:31: Das ist ganz ganz ganz anders aber Ja, aber wo wir auch gerade so bei diesem Thema organische Formen sind, da spielt ja mittlerweile auch die KI immer eine größere Rolle.
00:19:46: Gerade auch im Büro Zahadith wie angesprochen.
00:19:50: Du selber schreibst dir auch eine KI-Kolumne sozusagen mit Michael Schuster dem Chefredakteur von der DBZ.
00:20:00: Was würdest du denn sagen?
00:20:02: Wie verändert denn die KI, die Architekturkommunikation?
00:20:05: und was ist gerade da auch so im Wandel.
00:20:09: Wie geht es da weiter?
00:20:11: Wie kann die Zukunft aussehen?
00:20:13: wie sieht die Zukunft für dich aus?
00:20:17: Also für die Architektur Kommunikation bietet die KI, finde ich tolle Möglichkeiten.
00:20:23: Zum Beispiel was ich eben gesagt habe, was den Perspektivwechsel betrifft.
00:20:27: Wir können sehr unkompliziert unsere architektonische Idee in die KI reinfüttern und sagen, das habe ich mir dabei gedacht.
00:20:37: Wie erkläre ich es meinem Bauherrn?
00:20:38: Wie erklär ich es den Nachbarn?
00:20:40: Wie erkläre ich in dem Kindergarten oder in der Schule den pädagogischen
00:20:46: Personal?".
00:20:48: Und dann hilft die KI tatsächlich recht gut bei diesem Perspektivwechsel und bei der Übersetzung in andere Sprachen und andere Welten Und das finde ich ist eine riesen Chance, wo man selber als Architekt nicht so geübt ist.
00:21:05: Das andere ist wir kriegen recht schreibfehlerfreie Texte – das ist auch toll!
00:21:12: Wir können Bandwurmsätze ganz schnell kürzen und sagen macht daraus mal eine Reihe von kurzen Sätzen, macht d heraus eine atmosphärische Story... eine Idee haben, wozu wir diesen Text eigentlich brauchen.
00:21:30: Die KI birgt natürlich die Gefahr von Beliebigkeit.
00:21:34: Wenn ich nur reinschreibe mache mir ein Text dann macht sie den Text.
00:21:37: der klingt dann immer wunderbar überzeugend aber hilft möglicherweise gar nicht.
00:21:42: Also das ist glaube ich eine neue Herausforderung, aber auch eine gute Übung.
00:21:47: Das sagen wir gute KI-Ergebnisse uns dazu zwingen im Vorfeld das Ziel ganz klar zu beschreiben wozu will ich etwas haben?
00:21:58: und dann kann die KI uns da sehr gut unterstützen und wir können sie herausfordern.
00:22:04: und wenn sie das nicht liefert was wir erwarten dann müssen wir eventuell die KI wechseln oder es mit anderen ausprobieren.
00:22:12: Aber da sehe ich ganz große Möglichkeiten.
00:22:15: Das ist jetzt auf der Ebene der Werbalenkommunikation, das gleiche gilt aber auch für die visuelle Kommunikation sowohl für die Darstellung unserer Architekturvisualisierung wie auch die Staffage.
00:22:27: welche Figuren und Personen tue ich dann noch in Vordergrund oder stelle ich in das Gebäude um dort eine Brücke zu bauen denjenigen, die ich mit diesem Bild erreichen will.
00:22:40: Finden diese sich da drin wieder und dann wird es eben auch viel leichter inzwischen aus Bildern bewegt Bilder zu machen.
00:22:50: Das war vorher ja eine Technologie.
00:22:52: Die war für Architektinnen und Architekten fast unbezahlbar mal ein Film von dem eigenen Haus oder den Räumen zu machen.
00:23:01: Inzwischen ist das mit KI-Technologie Und natürlich ein bisschen Übung ganz gut möglich und insofern eine tolle Erweiterung für die Architekturkommunikation, denn Architektor ist ja am Ende Bewegung im Raum.
00:23:16: Und das ist eigentlich eine touelle Chance diese Bewegung durch die Räume in der frühen Entwurfsphase auch darstellen zu können oder später die Röme in Bewegung zu setzen.
00:23:29: Da muss ich jetzt noch mal reingehen.
00:23:32: etwas im Bereich KI unterwegs, haben wir ja auch schon ein paar mal darüber gesprochen und jetzt hattest du das eben mit dem Bewegtbilder angesprochen aus Bildern.
00:23:39: Ein Beweg-Bild zu erstellen.
00:23:41: Jetzt durfte ich hier auch auf eurer Veranstaltung in Bochum bei dem AI Shift, neunzehntes Mal glaube ich war es.
00:23:50: Ja, durfte sich ja auch einen kleinen Workshop leiten eine Stunde gehen und ich dachte vorher so vor einer Stunde dass ist eigentlich viel zu wenig Zeit.
00:23:58: Jetzt würde ich aber, bevor ich die Antwort darauf gebe, dich noch mal fragen.
00:24:01: Jetzt haben wir über Wandel gesprochen und was alles so möglich ist?
00:24:04: Was sagst du denn?
00:24:05: wie fit ist denn die Baubranche oder auch Architekten in dem Bereich KI schon?
00:24:09: Und wie weit ist das schon?
00:24:11: der Wandel sofort geschritten dass auch dieses Mindset diese Grundhaltung okay Ich mache es jetzt einmal mit KI Wo sind wir denn da?
00:24:19: Dann würde ich gleich nochmal meine Ansichten teilen nach den Wirkschaften Aber ich bin ganz gespannt was du sagst
00:24:26: Ja, ich glaube das ist schwer pauschal für die ganze Branche zu sagen.
00:24:31: Die Baubranche gilt ja nicht gerade als die Spitze der Bewegung in der digitalen Transformation.
00:24:38: gleichwohl haben wir auch ohne KI in den letzten Jahren enorme Tools an die Hand bekommen ob das BIM ist, ob das Robotik ist und ob das Nachhaltigkeitsbewertungen sind So dass unterschiedliche Bereiche des Plans und Bounds und sogar auch des Handwerks inzwischen schon ziemlich fit sind, so im Einsatz digitaler Tools.
00:25:08: Und einige zumindest in der Architektur haben ziemlich viele das relativ früh aufgenommen um da auch relativ experimentell erstmal mit umzugehen.
00:25:20: Ich glaube so die ersten zwei Jahre seit November-Zweinzwanzig, seit der Einführung von GPPT waren etwas experimenteller geprägt.
00:25:28: Inzwischen haben wir eine konkrete Idee wofür wir diese Tools nutzen können und dass es nicht mehr nur Tools sind das ist Assistenten sind oder dass wir mit ein bisschen Codingkenntnis uns auch echte Agenten bauen können und KI richtig einsetzen können für Mitarbeiter Funktionen und für Mitarbeit in Teams.
00:25:51: Das sind wirklich ganz neue Entwicklungen der letzten zwölf, achtzehn Monate.
00:25:57: Und da gibt es glaube ich eine große Neugier insbesondere bei Architektinnen und Architekten der nächsten Generation.
00:26:06: Bei den Architekten meiner Generation gibt es eher die Erwartungshaltung dass die Nächsten das mitbringen in die Büros.
00:26:15: also da ist auch ein bisschen Druck drauf Und das findet jetzt alles statt.
00:26:19: Wir erleben das konkret im Studium, aber natürlich auch in der Entwurfs- und Planungspraxis.
00:26:25: Wir erleben auch, dass wir nicht nur so Universalkais haben sondern dass wir eine Reihe von spezialisierten Kais haben für Projektentwicklung, für Potenzialermittlung, Für Lichtsimulationen, für Akustik was ich eben schon gesagt habe, Nachhaltigkeits- Einschätzung und Lebenszyklusbewertung.
00:26:53: Und von daher kriegen wir gerade mit diesen Spezialtools wirklich interessante und kraftvolle Instrumente an die Hand, mit denen wir Architekturqualität verstärken können durch Übersetzung auch in Daten und Fakten.
00:27:13: Jetzt bin ich gespannt auf deine Erfahrung dieses einschuldigen Workshops.
00:27:18: Erstmal war die Veranstaltung wunderbar, hat mir sehr gut gefallen.
00:27:22: und Kompliment auch an deinen Studierenden.
00:27:24: Ich weiß sie haben da auch viel Zeit reingesteckt.
00:27:26: Da hat man die Begeisterung gesehen.
00:27:29: von daher dann noch mal ein kleines Komplament war wirklich gut und ich war schon auf ein paar Veranstaltungen gerade wo KI Themen waren wo auch viel heiße Luft bei rumkommt und viel geplobbert wird.
00:27:42: Von daher war das schon sehr, sehr positiv.
00:27:45: Und meine Erkenntnis... Also ich muss sagen eine Stunde noch mal, ich habe ja davor gedacht, wie soll man das irgendwie?
00:27:51: durchziehen in einer Stunde noch mit dem Sebastian Lelle von der Baukobox zusammen den Workshop aufgezogen, weil wollten inhaltlich noch so ein bisschen die Bauk Obox zeigen was man da so machen kann und wollten basierend dann auf diesen ja sag ich mal Konstruktionsdetail oder generell den Details wie man dort findet dass man dann einen Projekt zum Leben erweckt.
00:28:10: Also das man Skizzen nimmt, dass man Bilder nimmt und dann basiernd darauf halt ein Video generiert weil oft wird auch der Fehler so gemacht direkt von Anfang an die KI eingesetzt wird und gesagt, ich muss jetzt schon das Ursprungsbild damit erstellen.
00:28:24: Aber das ist ja auch totaler Quatsch, sondern man kann einfach ein bestehendes Bild nehmen.
00:28:27: Man ist sehr nah am Realismus und setzt das dann mithilfe von KI in zum Beispiel ein kurzes Video oder einen Drohnenflug oder Ähnliches.
00:28:36: Und ich war begeistert dass es in dieser kurzen Zeit so tolle Ergebnisse bei Rubikab.
00:28:41: Also ich muss wirklich sagen mein Paar war dann irgendwie eine halbe Stunde.
00:28:47: Wir haben, glaube ich, die Teilnehmenden in zwanzig Minuten oder so Dinge umgesetzt.
00:28:53: Und ja... Ich war begeistert!
00:28:55: Also auch die Kreativität.
00:28:57: Es war nicht streng vorgegeben du musst das und dass machen sondern schaut mal was kann es für Ansatzpunkte geben?
00:29:03: Da war einer dabei der wollte das Dach umfärben damit man mal zeigen kann dass man ja so könnte es darin der Farbe aussehen, natürlich mit Calzip.
00:29:15: Selbstverständlich.
00:29:16: und andere haben dann von der Skizze zu einem realistischen Projekt.
00:29:22: oder haben wir ein bisschen die Stimmung geändert vom Projektbild.
00:29:26: also das war sehr sehr spannend in einer Stunde wirklich beeindruckend.
00:29:30: was da für Ergebnisse waren kann muss sagen Alterstechnik, auch von bis dabei.
00:29:36: Das wäre ein absoluter Fehler zu sagen, dass es jetzt nur was ist, wo die junge oder nächste Generation mit arbeiten sollte und muss.
00:29:46: Ich finde das Mindset war auch absolut da bei Personen, die schon länger dabei sind.
00:29:52: Da war keine Ablehnung, sondern ich mach mal, probiere aus.
00:29:55: Deswegen, ich war begeistert, sehr positiv angetan.
00:30:00: Super!
00:30:01: Ich glaube wir haben schon in unserer Berufsgruppe tendenziell eine große Technologieoffenheit, aber auch eine gute kritische Distanz.
00:30:11: Das ist eine gute Mischung die Dicke zu hinterfragen und du hast eben gesagt da war einer bei der wollte dies oder das ja?
00:30:20: Wir müssen selber wissen was wir wollen.
00:30:22: Die KI hat ja keine Intention Und wir haben den Gestaltungswillen und wir haben eine Vorstellungskraft.
00:30:29: Die KI hat nur eine Wahrscheinlichkeitserinnerungskraft, oder?
00:30:36: Ja,
00:30:37: korrekt!
00:30:38: Ich glaube wenn wir das gut kombinieren und klare Vorstellungen haben von dem was wir wollen dann können da gute und auch überraschende Dinge bei rauskommen.
00:30:49: Ja absolut
00:30:50: war auch absolut der Fall.
00:30:51: also Das ist schon schön zu sehen.
00:30:58: Man hört ja viel von AI First und macht mal mit KI, aber als jemand der auch Workshops gibt in dem Bereich sagt man muss wirklich schauen wofür braucht man es?
00:31:07: Und wie will man's anwenden?
00:31:09: Was ist das Ziel was ich erreichen möchte?
00:31:11: Weil die KI hat kein Verständnis.
00:31:13: Es ist alles Datenbasierend auf Wahrscheinlichkeiten Und man darf dann nicht zu viel verlangen von der KI, dass sie schon soviel Kontextbewusstsein hat als wäre es schon im Höhen implantiert bei einem.
00:31:24: Das diesen Kontext mitzugeben und soweit auch noch irgendwie ein Ziel zu haben wo man hin will.
00:31:30: da ist schon noch der Mensch gefragt.
00:31:31: also Verantwortung in dem Bereich auch ich denke auch das ist wichtig in der Architektur der Baubranche wenn's um Verantwortung geht die bleibt ja letztendlich beim Menschen.
00:31:40: Ja und das sollte man auch nicht abstreiten und nicht in die Gefahr laufen der KI zu viel Verantwortung überträgt, oder wie siehst du das?
00:31:51: Ja die Verantwortung bleibt bei Mensch.
00:31:53: Ich glaube der Anfangs- und der Endpunkt.
00:31:55: Das Ziel muss von uns formuliert sein und die Verantwortung für das Ergebnis müssen wir am Ende auch tragen.
00:32:02: Und letztlich haben wir auch Verantwortung für den Prozess.
00:32:05: Am Ende verbraucht KI zurzeit jedenfalls noch wahnsinnig viel Energie und da müssen wir verantwortungsbewusst mit umgehen und sehen, dass wir die Tools, die wir da zur Verfügung kamen so einsetzen das sie uns möglichst gut und schnell zum Ziel bringen und nicht in so eine Beliebigkeit führen
00:32:26: Absolut, absolut.
00:32:27: Also da muss ich auch einfach sagen das ist wir nutzen es ja auch sehr viel wo wir können in der Kommunikation Bild und Videoerstellung wo es halt sinnig ist.
00:32:38: auf der anderen Seite habe ich jetzt auch zum Beispiel schon öfter dann mal Feedback bekommen.
00:32:43: was macht er denn so ein KI Mist?
00:32:45: Nimm doch lieber einen Videografen.
00:32:48: Ja!
00:32:48: Ich hab auch einen Videografen.
00:32:50: Wir nehmen auch einen videograffen.
00:32:51: Es gibt aber manche Dinge die kann man mit einer KI einfach gut und sauber lösen.
00:32:57: Und konzentriere mich dann beim Videografen auf andere Dinge, die halt auch noch mal ein ganz anderes handwerkliches Engagement und Einsatz brauchen.
00:33:10: Ich finde diesen Mix macht es.
00:33:13: Dass man wirklich schaut wo kann man KI einsetzen?
00:33:16: Was ist mein Ziel dahinter und dass man dann wirklich gemeinsam einfach besser wird.
00:33:23: Also so meine persönliche Einstellung dazu.
00:33:28: Deswegen nenne ich KI ja immer kollaborative Intelligenz.
00:33:32: Ja, perfekt!
00:33:33: Genau
00:33:37: so ist es.
00:33:37: Sehr gut.
00:33:40: Ich glaube wir können so langsam zum Abschluss kommen.
00:33:43: sehr viel Inhalt.
00:33:45: Ich glaube, noch mehr über KI brauchen wir jetzt nicht sprechen.
00:33:47: Die Gefahr ist immer groß, wenn ich jetzt hier sitze, dass mir zu viel noch über KI reden.
00:33:50: Aber wir haben viele spannende Themen ja jetzt besprochen.
00:33:55: Vielleicht so zum Abschluss?
00:33:57: Was ist der eine Rat den du jedem in der Baubaubranche mitgibst, der morgen besser kommunizieren will?
00:34:03: Also wenn du schon das klare Ziel des sich Will-Besser-Kommunizieren gibts da einen Rat dem man mitgeben kann?
00:34:10: Ja, ich glaub' der eine Rad is', lernen Fragen zu stehen!
00:34:16: Das bringt uns echt weiter, Lernfragen zu stellen und den Dialog so früh wie möglich suchen.
00:34:24: Wo wir wieder beim Thema Kommunikation sind?
00:34:26: Genau!
00:34:27: So schließt sich der Kreis heute.
00:34:29: So ist es... Und auch wenn wir heute nicht mehr erfahren wofür das erst steht weil das war eigentlich die abschließende Frage haben wir glaube ich viele interessante Antworten von dir bekommen und sind sehr dankbar dass du unser erster Gast warst.
00:34:46: Direkt offen dafür war es trotz der ganzen Themen, die du so hast.
00:34:49: Vielleicht ist dann die letzte Frage nicht wofür das R steht sondern ob du tatsächlich auch mal schläfst oder ob du permanent dich um die Themen kümmerst, die Du so angehst in deinem Leben.
00:34:59: Ja, ich schlafe mit den Füßen in der Steckdose.
00:35:02: Sehr gut!
00:35:03: Und sollte unter den Zuhörern jemand rauskriegen?
00:35:07: Wofür das R steht verlose ich ein Buch Architekturjournalismus.
00:35:12: Überragend
00:35:13: Haben
00:35:13: wir direkt noch hier ein kleines Gewinnspiel Aber es wird glaube ich ein schwieriges Unterfang.
00:35:19: Vielleicht kann man ja mal die KI fragen.
00:35:20: Also vielleicht sind ja irgendwo in den Daten Genau.
00:35:26: Sehr gut!
00:35:28: In diesem Sinne vielen Dank Jan, dass ihr Zeit genommen hast und wir sind ganz gespannt dann wenn der Podcast am Start ist.
00:35:34: Dann hören wir nochmal alle rein und dann haben wir glaube ich was ganz Gutes fabriziert und kein Scheiß gebaut sondern dieser ersten Folge ganz viel Inhalt mitgegeben.
00:35:44: Vielen vielen dank.
00:35:45: es freut mich sehr immer wieder mit dir in den Dialog zu treten heute auch mal in dem Rahmen.
00:35:50: Deswegen bin ich ja sehr froh, dass du gleich zugesagt hast als die Anfrage kam.
00:35:55: Und generell können wir gespannt sein was dieses Jahr sonst noch so folgt.
00:36:02: auch Calzip mit Jan und zusammen mit Eberl und Wolweber glaube ich kommt noch ein paar schöne Sachen wie uns da gemeinsam ausdenken von der Seite her vielen Dank war ein mehr als angenehmes Gespräch.
00:36:17: mal wieder
00:36:18: Alles klar?
00:36:19: Ja Danke Marvin, danke Janik.
00:36:22: Freue mich auf die Fortsetzung!
00:36:23: Danke dir!
00:36:25: Tschüss!
00:36:28: Ja das war die erste Folge.
00:36:30: Baukeinscheiß.
00:36:32: ja ihr wisst es ja nicht.
00:36:33: jetzt wird er jetzt am Ende des Tages alles zusammengeschnitten.
00:36:35: aber ich schwöre wir haben nicht so viel verplappert uns Wir haben das hier clean durchgezogen.
00:36:41: Es hat riesen Spaß gemacht.
00:36:43: Deswegen freut euch auch mehr.
00:36:44: Ich hoffe euch hat's genauso Spaß gemacht.
00:36:47: Gerne aber auch Feedback.
00:36:48: Ich glaube wir sind kritikfähig und freuen uns auch auf euer Feedback.
00:36:54: Wir freuen uns vor allem auf die nächste Folge!
00:36:57: Aber bevor wir damit rein starten, Janik hat Spaß gemacht.
00:37:00: Schauen wir dir auch?
00:37:01: Mega!
00:37:02: Also es war toll und selbst wenn wir uns mal versprechen sollten... Es ist ein Podcast und ich finde einen kleiner Versprecher macht diesen Podcast dann auch wieder menschlich um auch nochmal den Bogen von der KI wegzuschlagen wo Menschlichkeit anfängt und KI aufhört.
00:37:20: Und ja tolle Folge, toller Interview-Gast.
00:37:24: Vielen Dank auch an dich an dieser Stelle, dass wir das so machen konnten.
00:37:29: und jetzt bleibt mir eigentlich noch eins übrig.
00:37:32: Baut keinen Scheiß!
Neuer Kommentar